Christian-Geissler-Gesellschaft e.V.

Vorzugsausgaben

Die Werkausgabe erscheint im Berliner Verbrecher Verlag. Es gibt sie in vielen guten Buchhandlungen, im Webshop des Verbrecher-Verlags oder auch bei der Christian-Geissler-Gesellschaft.

Jeder der Bände ist mit einem Nachwort und einem Glossar versehen. Die Nachwörter eröffnen bewusst sehr unterschiedliche Zugänge zu den Werken – sie reichen von literaturwissenschaftlichen Annäherungen über die Darstellung einzelner Arbeitsbereiche (wie Film) hin zur Beleuchtung der historischen und gesellschaftlichen Hintrergründe.

Zu jedem Band der Werkausgabe fertigt ein:e Künstlerin einen Druck oder eine Serie von Zeichnungen an. Die Zeichnungen sind nummeriert und signiert und liegen den ebenfalls nummerierten Exemplaren der Bücher bei. Die Vorzugsausgaben können per Email bei der Christian-Geissler-Gesellschaft bestellt werden. Sie werden portofrei geliefert.

kamalatta. romantisches Fragment

Mit einem Nachwort von Oliver Tolmein, Hardcover, Leinen, 616 Seiten, € 36,00

Für diesen Roman des Widerstands in den 1970er Jahren hat der Hamburg-Berliner Künstler Daniel Richter 30 Farblithografien angefertigt.


Das Brot mit der Feile

Mit einem Nachwort von Ingo Meyer, Hardcover, Leinen, 542 Seiten, € 26,00

Für diesen Roman des großen Aufbruchs der 1960er Jahre hat der Freiburger Künstler Harald Herrmann 20 Zeichnungen angefertigt. Beide haben sich im Kontext der Freiburger Medienwerkstatt kennengelernt. Das Zusammenspiel von Tuscheschattierungen und Zeichnung öffnet viele Ebenen – die Linien wirken wie eine Schrift, die sich in jedem Blatt eigenartig artikuliert. In jedem Blatt ist etwas von Ahlers und den anderen zu erkennen: Figuren in gewaltsamer Bedrängnis, erotische Bewegungen und Spannungen, Befreiungsschläge … Hier als Beispiel die Nr. 12:


Wird Zeit, dass wir leben

Geschichte einer exemplarischen Aktion.
Mit einem Nachwort von Detlef Grumbach, Hardcover, Leinen, 358 Seiten, € 22,00

Der Schweizer Holzschneider Jean Jacques Volz und Christian Geissler haben sich Anfang der 1990er Jahre im Umfeld der Edition Nautilus und der Zeitschrift Die Aktion kennengelernt. Bei einem Treffen mit ihm ist die Idee der Vorzugsausgaben überhaupt erst entstanden – er fertigte einen zweifarbigen Holzschnitt für den ersten in der Werkausgabe erschienenen Band an.


Schlachtvieh / Kalte Zeiten

Mit einem Nachwort von Michael Töteberg, Hardcover, Leinen, 248 S., € 24,00

Für diesen Doppelband hat die portugiesische Malerin Maria Lino 20 Tuschezeichnungen angefertigt. Sie sind inspiriert von der kargen Landschaft im Norden Portugals und ihren Bewohnern. Christian Geissler und Maria Lino waren befreundet – sie hat lange in Hamburg gelebt. Er hat sich in ihren Heimatort Feital zurückgezogen – hier hat er große Teile des Romans „kamalatta“ geschrieben.

Christian Geissler hat diese Landschaft geliebt. Hierhin hat er sich, vermittelt von der damals in Hamburg lebenden Maria Lino, immer wieder zurückgezogen, hat in einer alten Steinhütte ihres Bruders gelebt und beispielsweise große Teile „kamalattas“ geschrieben.

Maria Lino war Geissler und ist auch Sabine Peters immer sehr verbunden. Einige Bücher von Sabine Peters haben Zeichnungen von ihr auf dem Umschlag.

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